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Danke!
vom 08. August 2011
Es war einer jener Sommertage an denen die Sonne heiß und unerbittlich die Menschen ins Schwitzen brachte. Am Spätnachmittag wollte ich zu einer Veranstaltung in die Hugenottenhalle. Eigentlich wollte ich laufen, doch die Hausfrau überzeugte mich, dass es zu heiß sei und ich doch mit dem Stadtbus fahren könne.
Sie suchte die Abfahrtszeiten heraus, doch ich verbummelte sie fast. Tatsächlich! Ich warf zwar die alten Beine, um den an mir vorbeifahrenden Bus an der Haltestelle Rathaus noch zu erreichen. Doch der Fahrer hielt seinen Fahrplan ein und als der letzte Fahrgast eingestiegen war, schwand die Hoffnung noch mit zu kommen.
Da kam Hilfe! Ein Auto hielt kurz und eine Frauenstimme sagte: „Auf eingestiegen, wir fahren dem Bus bis zur nächsten Haltestelle hinterher. Doch was geschah. Der Bus fuhr an der vermeintlichen Haltestelle vorbei und ich muss ein wenig ratlos geblickt haben. „Machen Sie sich nichts draus. Wir fahren ihm nach bis er hält.“
Gesagt - getan! Sie hängte sich an den Bus und als wir an der Haltestelle Friedrichstraße ankamen, hielt sie nicht an, sondern überholte den Bus und erst gegenüber der Hugenottenhalle stoppte sie und ließ mich heraus.
Mein Dank wehrte sie ab. Gern geschehen. Ich glaube aber doch, dass man für diese nicht alltägliche Hilfsbereitschaft Danke sagen und den Hut ziehen muss . . .
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